Er ist zwar nicht der höchste Brg in Hessen, ist aber in Mittelhessen von überall zu sehen. Der markante Bergkegel des Dünsbergs westlich von Gießen. Seine Lage und seine Geografie haben ihn schon früh zum Siedlungspunkt für unsere Vorfahren gemacht. Für die kelten war er vor 2500 Jahren der Hotspot schlechthin. Archäologen sagen, dass der Dünsberg in der damaligen Zeit eine der größten Siedlungen Mitteleuropas beherbergte. Sie errichteten dort eine ihrer größten Ringburgen. Die stand in direktem SSichtkontakt mit vielen Höhensiedlungen und Ringburgen Mittelhessens bis rüber zu den großen Keltensiedlungen in der Wettarau, dem Altkönig und der Dornburg im Westen. Nach anfänglichen Auseinandersetzungen scheinen die Kelten auch mit den Römern ihr friedliches Auskommen gefunden zu haben. Nur wenige Kilometer südwestlich des Dünsbergs gruben Archäologen unlängst die Fundamente einer römischen Siedlung aus. In einem verschütteten Brunnenschacht stießen sie auf einen römischen Pferdekopf, der inzwischen im Saalburgmuseum ausgestellt ist.
Wenn mich meine täglichen Wanderungen hoch auf die Hessenstarße führen, sehe ich das markante Profil des Dünsbergs in weiter Ferne. Vor einiger Zeit bin ich mit meinem Dackel hoch zum Dünsbrg gelaufen. Vom Parkplatz (50°39'13.81"N 8°35'33.13"E317 m) an der Landstraße nördlich von Fellingshausen führt der Weg durch hohe Buchen rauf zum Plateau. Unterwegs kreuzt man Reste alter Befestigungswälle. Immer wieder trifft man auf hölzerne Keltenstatuen. Mehr Inforrmationen im Internet und direkt beim Startseite | Dünsberg-Verein e. V.