Lange Zeit musste diese WebSite darauf warten, aufgebaut und ausgebaut zu werden. In den letzten Tagen haben wir eine unserer kleinen Hessen-Exkursionen nach Ober- und Niederhessen unternommen. Nur 'Eingeborene/Indigene' wissen, was mit diesen beiden Bezeichnungen gemeint ist. Dort konnte ich noch ein paar fehlende Bilder aufnehmen und auch den Anstoß holen, die Hessen-Safari, wie vorgenommen, weiterzuschreiben. Da ich aber an meiner Lese-Grundschule länger als ursprünglich vermutet gearbeitet habe und auch die Mathe-Grundschule noch ihr Recht und ihre Zeit verlangt, findet sich wohl erst über Winter Zeit für das Hessenheft. 

 

Wolfgang Heller, 14.08.2020

 

 

Was von weitem so klein aussieht, ist innen ganz groß. Fritzlar im nördlichen Hessen mit einer der schönsten Altstädte ganz Hessens.

 

 

Nur wenige Kilometer südlich von Kassel liegt Fritzlar. Den wenigsten dürfte noch heute bekannt sein, dass Fritzlar eine der wichtigsten Etappen Deutschlands zum Christentum war. In Geismar, vor den Toren des heutigen Fritzlars, fällte Bonifatius die Donar-Eiche, um den Germanen zu zeigen, dass ihre Götter ihnen nicht helfen. Vor dem Dom von Fritzlar steht das Standbild von Bonifatius auf dem Stock der Eiche mit einer mächtigen Axt in der Hand. 

 

Kurze Visite in Frankfurt

Der Hessische Landtag in Wiesbaden

Ursprünglich hielten hier die Herzöge von Nassau Weilburg und Nassau Usingen Hof. 1806 einigten sich  beide, ihre Herzogtümer zu vereinigen und zukünftig in Wiesbaden zu residieren. Inzwischen ist das herzögliche Schloss Teil des Gebäudekomplexes des Hessischen Landtages. 

 

Die Neun in der Wetterfahne

Wenn ihr euch die Wetterfahne oben auf dem Eschenheimer Turm genau anseht, erkennt ihr eine 'Neun', die mit 9 Löchern in die Wetterfahne gestanzt ist.

 

Der Sage nach soll ein Wildschütz, der im Eschenheimer Turm eingekerkert war, die 9 Löcher in die Fahne geschossen haben. Seine Schießkünste sollen ihm ein Angebot, in die Stadtwache einzutreten gebracht haben, das er aber nich annahm. Er entschied sich für die Freiheit in den weiten Wäldern des Taunus und ward nie mehr gesehen. Nur hin und wieder soll nächtens ein Schuss durch die Hänge des Taunus gehallt haben.

 

Das Nadelöhr bei Friedewald im Seulingswald

Als ich das erste Mal durch das Nadelöhr kroch, war ich noch 50 Jahre jünger und ein gerüttelt Maß gelenkiger. Im Sommer 2018 haben wir das Nadelöhr im Seulingswald erneut besucht. Nach 50 Jahren.

 

1967 hatten uns unsere Professoren anlässlich einer der zahlreichen Exkursionen durch Hessen, die Teil unseres Geografie-Studiums waren, zum Nadelöhr geführt. Der Erzählung nach bleibt man gesund, wenn man durchs Nadelöhr kriecht. Deshalb haben sich früher auch die dicksten Kaufleute, die auf der alten Handelsstraße nach Thüringen unterwegs waren, durch das steinerne Nadelöhr, das wie so ein kleiner Triumphbogen aussieht, gezwängt. Und wenn sie nicht so recht durchgehen wollten, durften die Knechte auch schon mal vorne ziehen und hinten mit der Rute nachhelfen. Es ging ja um das Versprechen der Gesundheit. Selbst Bischöfe und Fürsten waren sich nicht zu schade, sich zu erniedrigen und auf dem Bauch durchs Nadelöhr zu kriechen.

 

Den Mann sollte man kennen

Wenn holländische Fußballspieler, Radfahrer, Eisläufer in orangefarbenen Trikots zu Wettkämpfen antreten, hat das auch ein wenig mit ihm zu tun. Wilhelm von Oranien gilt als Stammvater des holländischen Königshauses. Und was liegt bei dem Namen näher, als 'oranje', also orange zur Nationalfarbe zu machen ?

Das Denkmal, das an Wilhelm von Oranien erinnert, der die Holländer in den Religonskriegen gegen den spanischen König angeführt hat, steht hoch oben über Dillenburg am Fuß des Schlossturms, der neben einigen Ruinen und den Kasematten von früheren Festung erhalten ist.

 

Die WebSite www.hessenguide.de bzw. www.hessensafari.de ist ein privates Projekt. Die WebSite wird eingerichetet, geschrieben und fotografiert von Wolfgang Heller, 35789 Weilmünster im Taunus, Bieler Weg 5