Unterwegs in Hessen

Unser Hessenland ist geprägt Von der zentral durch Hessen führenden Hessischen Senke und den gebirgigen Rändern westlich und östlich. Die wenigsten wissen, dass unsere Hessische Senke ein Teil der Mittelmeer-Mjösen-Bruchzone ist. Die reicht in etwa von der Rhonemündung entlang der Westalpen über das Rheintal  bis hoch zum Mjösa-See nördlich von Oslo.  Hier kündigt sich an, was wir in Afrika mit dem Rift-Valley schon erkennen können. Der Kontinent teilt sich. Die Bruchzone, darunter auch der Rheingraben, wird zum Meer. In 50 Millionen Jahren werden unsere Nachfahren mit dem Schiff nach Frankreich fahren müssen. Das schauen wir uns genauer an. 

 

Bis jetzt habe ich oft überlegt, wie ich mit der großen Zahl von Bildern, die ich von Hessen aufgenommen habe, am besten umgehe. Das Problem löste sich, als meine Tochter mir ihre Bild-Collagen zeigte, die sie mit der App InstaMag zusammengestellt hatte. Die ersten Collagen sind schon eingestellt. Weitere Collagen folgen von nun an regelmäßig. 

 

Besuch auf dem Glauberg bei Altenstadt in der Wetterau

Vor 30 Jahren wusste man noch nicht, welche Schätze man hier unter den Füßen hatte. Ausgrabungen legten eine keltische Siedlung mit keltischer Grabstätte und einem in Sandstein gehauenen 'Keltenfürsten' frei. Mehr über Google und Wikipedia.

Der Glauberg bei Glauburg ist allemal einen Ausflug wert. Die unvergleichliche Landschaft, die riesige Kultstätte und das großartige Museum mit Caferteria laden ein

.

Das Gradierwerk in Bad Nauheim
3%tiges Wasser wird über das Gradierwerk geleitet und tropft entlang der Reiser herunter. Dabei verdunstet so viel Wasser, dass sich unten in den Becken  25%tiges Salzwasser ansammelt. Mehr dazu demnächst.

 

 

Mitten in der fruchtbaren Wetterau liegt die Stadt Friedberg. Ihr Wahrzeichen aus der ferne: Das Friedberger Schloss. Hier machte der letzte Zar Russlands 1910 Urlaub mit seiner Familie, darunter auch seine Tochter Anastasia. Die Kaiserstraße vor dem Schloss ist das Herz Friedbergs.

 

 

Anfang Mai war ich in Frankfurt unterwegs, Dabei habe ich einen kleinen Sightseeing-Gang durch die City unternommen. Hier ein paar Bilder. Oben der Blick vom Eisernen Steg auf die City, darunter Römer und Paulskirche, unten Frankfurter Oper und Zeil. 

 

So langsam soll ja mal Bewegung in die WebSite kommen. Ich habe heute mal in meinem Archiv nach  Bildern aus der Rhön gsehen und ein paar in einem kleinen Album zusammengestellt. Die Beschriftungen zu den Bildern folgen noch, die Beschreibungen und die Kartenskizzen auch. Ihr könnt gerne aber schon mal reinschauen.

Rhön-Safari.pdf
PDF-Dokument [2.6 MB]

Zum Titelbild: Vom Plateau des Großen Feldbergs hat man einen weiten Blick übers Hessenland. Im Norden über den Westerwald, im Osten bis zu Vogelsberg und Rhön, nach Süden über Rhein-Main und nach Westen zu Hunsrück und Pfälzerwald. Hier auf diesen Quarzitfelsen soll der Nibelungensage nach die isländische Königstochter darauf gewartet haben, von Siegfried aus dem Flammenkreis befreit zu erden. Mit allen im Nibelungenlied beschriebenen Folgen.

 

Es geht jetzt weiter mit der HessenSafari ...

 

Gestern habe ich das sonnige Wetter genutzt und bin mal auf HessenSafari rüber zum Dünsberg gefahren. Unten am Parkplatz Krumpholz habe ich das Auto abgestellt und bin dann den steilen Anstieg direkt hoch zum Dünsberg mehr gestiegen als gegangen. Atem (be)raubend. Aber großartig. Anders als zur Keltenzeit vor 2500 Jahren ist der Dünsberg heute bewaldet. Alles Holz war entweder in den Schmelzöfen verbrannt oder in Hütten oder Ringwällen verbaut. Damals lag die Kuppe frei und erlaubte einen sagenhaften Rundumblick von rundherum an die 40 Kilometer. Das heißt eine Übersicht über etwa 1500 Quadratkilometer. Mit der Möglichkeit , mittels Feuerzeichen mit den allen Ringburgen ringsherum in Kontakt zu treten. Unter andeerem mit dem Altkönig im Taunus, der Dornburg bei Limburg, ... Kommunikaton 500 v.Chr. !

 

Ein paar Kilometer südwestlich des Dünsbergs gruben Archäologen die Römersiedlung mit dem goldenen Pferdekopf aus. Ich verlinke euch dazu mal den Artikel von National Geografic: Römer, Germanen und ein goldener Pferdekopf | National Geographic

 

Die Hessen-Safari

Die Hessen-Safari

Die ersten 8 Seiten des Hessen-Heftes sind schom ziemlich fertig. Vor wenigen Tagen sind sie als Testseiten zur Druckerei gegangen. Noch im Mai erhalte ich die gedruckten Muster. 

Besonders gespannt bin ich auf die Karten. Lizenzen für Karten des Landesvermessungsamtes wären für das Projekt 'Hessen-Safari' unbezahlbar. So musste ich lernen, Karten an meinem PC mit dem Grafik-Programm Corel Draw selbst zu gestalten. Das war erst einmal mühsam. Inzwischen geht mir die Kartografie schon recht gut von der Hand. So kann ich inzwischen auch aus der Basiskarte beliebige Ausschnitte herausziehen und zu detaillierteren Karten oder auch thematischen Karten gestalten. Einzig hadere ich noch mit dem Hochformat. Für das Lernen am PC und auch die Projektion in der Schule auf ein WhiteBoard, ware ein Querformat vorteilhafter. Dem steht aber die vertikale Ausrichtung der Grenzen unseres Landes Hessen entgegen. Mal sehen, was sich da machen lässt ...

 

Was von weitem so klein aussieht, ist innen ganz groß. Fritzlar im nördlichen Hessen mit einer der schönsten Altstädte ganz Hessens.

 

 

Nur wenige Kilometer südlich von Kassel liegt Fritzlar. Den wenigsten dürfte noch heute bekannt sein, dass Fritzlar eine der wichtigsten Etappen Deutschlands zum Christentum war. In Geismar, vor den Toren des heutigen Fritzlars, fällte Bonifatius die Donar-Eiche, um den Germanen zu zeigen, dass ihre Götter ihnen nicht helfen. Vor dem Dom von Fritzlar steht das Standbild von Bonifatius auf dem Stock der Eiche mit einer mächtigen Axt in der Hand. 

 

Kurze Visite in Frankfurt

Der Hessische Landtag in Wiesbaden

Ursprünglich hielten hier die Herzöge von Nassau Weilburg und Nassau Usingen Hof. 1806 einigten sich  beide, ihre Herzogtümer zu vereinigen und zukünftig in Wiesbaden zu residieren. Inzwischen ist das herzögliche Schloss Teil des Gebäudekomplexes des Hessischen Landtages. 

 

Die Neun in der Wetterfahne

Wenn ihr euch die Wetterfahne oben auf dem Eschenheimer Turm genau anseht, erkennt ihr eine 'Neun', die mit 9 Löchern in die Wetterfahne gestanzt ist.

 

Der Sage nach soll ein Wildschütz, der im Eschenheimer Turm eingekerkert war, die 9 Löcher in die Fahne geschossen haben. Seine Schießkünste sollen ihm ein Angebot, in die Stadtwache einzutreten gebracht haben, das er aber nich annahm. Er entschied sich für die Freiheit in den weiten Wäldern des Taunus und ward nie mehr gesehen. Nur hin und wieder soll nächtens ein Schuss durch die Hänge des Taunus gehallt haben.

 

Das Nadelöhr bei Friedewald im Seulingswald

Als ich das erste Mal durch das Nadelöhr kroch, war ich noch 50 Jahre jünger und ein gerüttelt Maß gelenkiger. Im Sommer 2018 haben wir das Nadelöhr im Seulingswald erneut besucht. Nach 50 Jahren.

 

1967 hatten uns unsere Professoren anlässlich einer der zahlreichen Exkursionen durch Hessen, die Teil unseres Geografie-Studiums waren, zum Nadelöhr geführt. Der Erzählung nach bleibt man gesund, wenn man durchs Nadelöhr kriecht. Deshalb haben sich früher auch die dicksten Kaufleute, die auf der alten Handelsstraße nach Thüringen unterwegs waren, durch das steinerne Nadelöhr, das wie so ein kleiner Triumphbogen aussieht, gezwängt. Und wenn sie nicht so recht durchgehen wollten, durften die Knechte auch schon mal vorne ziehen und hinten mit der Rute nachhelfen. Es ging ja um das Versprechen der Gesundheit. Selbst Bischöfe und Fürsten waren sich nicht zu schade, sich zu erniedrigen und auf dem Bauch durchs Nadelöhr zu kriechen.

 

Den Mann sollte man kennen

Wenn holländische Fußballspieler, Radfahrer, Eisläufer in orangefarbenen Trikots zu Wettkämpfen antreten, hat das auch ein wenig mit ihm zu tun. Wilhelm von Oranien gilt als Stammvater des holländischen Königshauses. Und was liegt bei dem Namen näher, als 'oranje', also orange zur Nationalfarbe zu machen ?

Das Denkmal, das an Wilhelm von Oranien erinnert, der die Holländer in den Religonskriegen gegen den spanischen König angeführt hat, steht hoch oben über Dillenburg am Fuß des Schlossturms, der neben einigen Ruinen und den Kasematten von früheren Festung erhalten ist.

 

Die WebSite www.hessenguide.de bzw. www.hessensafari.de ist ein privates Projekt. Die WebSite wird eingerichetet, geschrieben und fotografiert von Wolfgang Heller, 35789 Weilmünster im Taunus, Bieler Weg 5